Von der Pflicht zur Chance: Barrierefreiheit im Web

Barrierefreiheit auf Webseiten ist inzwischen ein Muss.

Gesetzlich seit dem 28. Juni 2025 laut BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) für viele Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen digital anbieten.

Finanziell als ungeahnte Chance, ein weiteres kaufkräftiges Kundensegment zu aktivieren.

Und moralisch natürlich für alle, die ihren Mitmenschen ein unbeschwertes und selbständiges Erleben des eigenen Angebotes bieten möchten.

Ungeachtet eventueller Einschränkungen beim Sehen, Hören, Bewegen oder Verstehen.

Sieben Fakten zur Web-Barrierefreiheit

Knapp 10% der Menschen in Deutschland leben mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Rund 20% gelten als beeinträchtigt.

Quelle: destatis.de

Nur rund 3% der Behinderungen bestehen von Geburt an. Der Rest wird im Laufe des Lebens erworben – etwa 90% durch Krankheiten.

Quelle: destatis.de

Die weltweite Kaufkraft von Menschen mit Behinderung (inkl. Familien) wird auf 13 Billionen US-Dollar geschätzt.

Quelle: thevaluable500.com

Etwa 66% der Besucher kommen mit Sehschwäche, 25% mit motorischen Einschränkungen und 12% mit Hörschädigung/ Schwerhörigkeit.

Quelle: digitalservice.bund.de/wie-viele-menschen/

94% der Checkout-Prozesse in Online-Shops weisen erhebliche Barrieren für Menschen mit Behinderung auf – auch mit der gesetzlichen Pflicht.

Quelle: contentsquare.com

70% der Onlinekäufer mit Behinderung verlassen eine Webseite, wenn sie sich nicht zurechtfinden.

Quelle: clickawaypound.com

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) geben seit über 25 Jahren Orientierung. Und seit wann nutzt du sie?

Quelle: de.wikipedia.org/

Typische Web-Barrieren: Beispiele für Einschränkungen

Welche Hürden und Barrieren gibt es? Viel mehr, als man denkt.

SEHEN

SITUATIV

Sonne blendet den Bildschirm
Sonne
blendet

TEMPORÄR

Augen entzündet
Augen
entzündet

PERMANENT

Blindheit als permanente Beeinträchtigung
blind

HÖREN

SITUATIV

Großstadtlärm als situative Einschränkung
Großstadt-
lärm

TEMPORÄR

Grippaler Infekt als temporäre Höreinschränkung
Grippaler
Infekt

PERMANENT

Taubheit als permanente Einschränkung
taub

BEWEGEN

SITUATIV

Alle Hände voll als situative motorische Einschränkung
Alle Hände
voll

TEMPORÄR

Armbruch als temporäre motorische Einschränkung
Arm
gebrochen

PERMANENT

Lähmung als permanente motorische Einschränkung
gelähmt

VERSTEHEN

SITUATIV

Stress als situative kognitive Einschränkung
Stress

TEMPORÄR

Migräneanfall als temporäre kognitive Einschränkung
Migräne-
anfall

PERMANENT

Lese-Rechtschreib-Schwäche als permanente kognitive Einschränkung
Lese-
Schwäche

Die gute Nachricht: Die Hürden einer Webseite können Schritt für Schritt beseitigt werden. Zum Beispiel so...

Konkrete Maßnahmen für WCAG-Konformität

Neun typische Maßnahmen für ein barrierefreies Webseiten-Erlebnis nach WCAG 2.2

Angebot

So machen wir deine Webseite hürdenfrei – WCAG-konform und BFSG-ready.

Webseiten-Audit: Accessibility-Check nach WCAG 2.2

Hürden und Lösungen finden – manuell und fundiert.

Beispielaudit: Cover des Barrierefreiheits-Reports als PDFBeispielaudit: Kapiteleinstieg zum Bereich Wahrnehmbarkeit (WCAG-Prinzip 1)Beispielaudit: Einführungstext zum Bereich WahrnehmbarkeitBeispielaudit: Befundtabelle zu WCAG-Kriterium 1.1 Text-Alternativen
  • Sorgfältiges und manuelles Screening deiner Webseite – kein automatisiertes Tool, sondern echter Experten-Blick
  • Identifizierung von Hürden und Barrieren
    entsprechend der offiziellen Richtlinien EN 301 549 / WCAG 2.2 (Level AA)
  • Strukturierte Aufbereitung der Erkenntnisse
    in einem Hürden-Report als PDF-Dokument
  • Klare Handlungsempfehlungen zur Behebung
    der Hürden mit priorisierender Einordnung der Dringlichkeit
  • Zusätzliche UX- und Optimierungstipps
    mit der Erfahrung von über 20 Jahren Webseiten-Konzeption und -Entwicklung
  • Persönliche Betreuung und Beratung
    mit der Option auf eine Begleitung bei den folgenden Optimierungsschritten

SCHON AB

499 EUR*

zzgl. U.-St.

LASS UNS SPRECHEN

* Voraussetzung:
Testing entlang von max. zehn repräsentativen Seitentypen bzw. Unterseiten der Webpräsenz, qualitative Fehler-Analyse ohne Anspruch auf quantitative Vollständigkeit, exkl. Umsetzung der Empfehlungen bzw. Überarbeitung der Webseite

Webseiten-Update: Barrierefreie Umsetzung in Webflow

Webseite barrierefrei gestalten – nach WCAG 2.2, direkt in Webflow.

Beispiel einer barrierefreien Webseite, umgesetzt in Webflow
Individuell und barrierefrei umgesetzt mit Webflow
  • Die individuelle Webseite neu gestaltet in Webflow
    ganz nach deinen Wünschen und Anforderungen
  • Barrierefrei gemäß des Audits
    und nach der offiziellen Richtlinie WCAG 2.2 (Level AA)
  • Aufgesetzt mit flexiblen Templates und Modulen
    für einen reibungslosen Auf- und Ausbau deiner Webseite
  • Einfach und schnell in Eigenregie pflegbar
    dank der intuitiven Editoren-Funktionen von Webflow
  • Klar, nutzerfreundlich und attraktiv strukturiert
    mit meiner Erfahrung aus über 20 Jahren Webkonzeption
  • Komplett professionell aus einer Hand betreut
    vom ersten Gespräch bis zum Upload der fertigen Webseite
  • Optional Zugriff auf Support bei Design, Inhalten und Pflege
    aus dem Kreativkollektiv makenice

SCHON AB

1.499 EUR*

zzgl. U.-St.

LASS UNS SPRECHEN

* Voraussetzung:
Umsetzung mit Webflow mit den alten Seiteninhalten als Basis, max. fünf Seitentypen bzw. zehn Modultypen, inkl. einer Korrekturschleife, exkl. Hosting, kostenpflichtigen 3rd Party- oder Webflow-Modulen und (initialer) Contenterstellung und -einpflege (kann bei mir oder makenice zusätzlich gebucht werden)

FAQ

Die wichtigsten Antworten zum Thema Barrierefreiheit, BFSG und WCAG 2.2

Zunächst mal: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtet bestimmte Unternehmen, die digital Produkte oder Dienstleistungen anbieten, zwingend zu barrierefreien Webseiten. Das gilt seit dem 28. Juni 2025.

Ob du auch betroffen bist, kommt auf die Größe deines Unternehmens und auf dein digitales Angebot an. Teste das einfach an den folgenden Fragen ab:

  • Verkaufst du Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher:innen?
  • Können Kund:innen auf deiner Webseite etwas buchen, bestellen, reservieren oder abschließen (z.B. Produkte, Termine, Verträge)?
  • Hast du mindestens 10 Mitarbeiter:innen oder einen Jahresumsatz von mehr als 2 Mio. €?

Wenn du jetzt mehrfach genickt hast, sollten wir miteinander sprechen und das am besten passende Update für deine Webseite planen.

Die gute Nachricht: Es gibt klare, EU-weite Standards ganz ohne Rätselraten. Im Prinzip existieren vier Richtlinien und Verordnungen, die aufeinander aufbauen:

  • EU-Ebene: European Accessibility Act (Richtlinie 2019/882)
  • Deutschland: Barrierefreiheits-Stärkungsgesetz (BFSG) mit Verordnung
  • Technischer Standard: EN 301 549 (der europäische Standard)
  • Web-Standard: WCAG 2.2 (Web Content Accessibility Guidelines)

Ich orientiere mich für deine Webseite an dem aktuellsten internationalen Web-Standard WCAG 2.2 (Level AA). Damit solltest du zukunftssicher aufgestellt sein.

Zunächst mal gibt es keinen Grund, in Panik zu verfallen. Aber es gilt schon: Seit Juni 2025 ist Barrierefreiheit Gesetz, nicht mehr nur "wäre schön" – und kann entsprechend überprüft und angemahnt werden.

In der Praxis läuft das so ab:

  • Beschwerde: Nutzer:innen oder Verbände können Verstöße melden
  • Prüfung: Die Marktaufsicht schaut sich deinen Fall an
  • Aufforderung: Du bekommst (ggf. mehrfach) Zeit, nachzubessern
  • Konsequenzen: Dein Online-Angebot wird schlimmstenfalls gesperrt

Zusätzlich drohen Bußgelder oder Abmahnungen durch die Konkurrenz.

Mein Rat: Sieh es dennoch nicht als Bedrohung, sondern als Chance. Eine barrierefreie Website ist fast immer auch eine bessere Website – für alle.

Das Versprechen dieser Tools klingt verlockend: Für kein oder wenig Geld die eigene URL automatisch checken lassen, Fehler identifizieren, erledigt. Nur: Sie helfen vielleicht bei der Identifizierung von Fehlern, aber nicht bei der Bestimmung der besten Lösung.

Warum ein automatisiertes Accessibility-Tool nicht reicht:

  • Syntax statt Qualität: Tools sehen z.B. "Alt-Text vorhanden" ✓, aber nicht, ob er auch sinnvoll formuliert ist
  • Schematisch statt kontextuell: Ist die Navigation logisch, auch wenn sie komplett ist? Sind die Texte verständlich, auch wenn sie eine gute Struktur haben? Funktioniert die Bedienung mit Tastatur für genau den Fall, der in der Situation gewünscht ist?
  • Vollständigkeit statt Priorisierung: Was ist wirklich wichtig? Was sind Quick Wins? Was kostet unnötig Zeit?

Auch ich setze Tools ein, um bestimmte Probleme besonders bei der Code-Syntax schnell zu erkennen - aber dann geht die Arbeit erst los. Nämlich zu erkennen, welche Schlussfolgerungen zu ziehen sind.

Was ich also anders mache als ein automatisiertes Tool:

  • Manuelles Audit von einem Menschen, der versteht, wie sich Nutzer wirklich verhalten
  • Konkrete, umsetzbare Lösungen – nicht nur Fehlermeldungen
  • Passend zu deinem Design, deinem CMS (z.B. Webflow) und deinem Budget
  • Strategische Empfehlungen: Was zuerst, was später?

Natürlich könntest du dich direkt an die Überarbeitung deiner Webseite machen. Aber werden dann auch alle Aspekte bedacht? Ohne das es langwierig wird oder du dich verzettelst?
Mit dem Audit erhältst du einen strukturierten und verlässlichen Fahrplan für deinen Weg, alle Hürden zu beseitigen.

Das Barrierefreiheits-Audit deiner Webseite bringt dir:

  • Struktur: Du hast eine klare und "checklistenartige" Blaupause für alle notwendigen Maßnahmen - und vergisst nicht die Hälfte
  • Effizienz: Du konzentrierst dich auf das, was in deinem Fall wirklich getan werden muss - und sparst dir teure Umwege
  • Beweiskraft: Du kannst deine Prozesse und Maßnahmen klar belegen - wie im BFSG gefordert und wichtig für eventuelle Kontrollen

Weil es am Ende ganz einfach um eins geht: Deine Website soll Menschen ein angenehmes und gut nutzbares Erleben bieten – und zwar allen Menschen gleichermaßen.
Permanente Einschränkungen ebenso wie kurzfristige Behinderungen – ein gebrochener Arm, schlechtes Internet, störende Sonneneinstrahlung – dürfen keine Rolle spielen.

Und deinem Business tut das auch gut, denn:

  • Klarere Navigation und UX bedeuten weniger Abbrüche.
  • Verständlichere Texte bedeuten mehr Conversions.
  • Durchdachte und gut strukturierte Formulare bedeuten zufriedenere Kund:innen.
  • Stabilere und konformere Technik bedeutet weniger Support-Anfragen.

Und am Ende wirst du dich einfach freuen, wenn Kund:innen in ihren Rezensionen schreiben: " Hier bestelle ich gerne, weil's so einfach und intuitiv ist."

Weil ich Barrierefreiheit nicht als lästige Pflicht oder technische Spielerei sehe, sondern als Chance für eine bessere Webseite. Eine, die allen Nutzern Spaß macht und dir mehr Erfolg bringt.

Bei mir bekommst du:

  • Über 20 Jahre Erfahrung: In Web-Konzeption und Agentur-Praxis
  • Audit mit Herz und Verstand: Nicht nur Checkliste abhaken, sondern verstehen, was wirklich hilft
  • Smarte Lösungen: Universelles Design statt nachträgliche Flickschusterei
  • Alles aus einer Hand: Von der Accessibility-Analyse bis zur WCAG-konformen Umsetzung in Webflow – wenn du willst
ALLES KLAR: LOS GEHT'S...

Über mich

Hallo. Ich bin Marcel und entwickle seit über 20 Jahren Webseiten und andere digitale Medien für große und kleine Unternehmen.

Marcel Pfeifer – Accessibility-Experte und Webentwickler bei Hürdensprenger

Lange Zeit fest angestellt in großen Agenturen, inzwischen freiberuflich aktiv für alle, die eine gut konzipierte und modern gestaltete Webseite brauchen.

Also lass uns gerne loslegen...

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